Klassifizierung

Spargelstangen der 1. Klasse müssen gerade und die Spitzen geschlossen sein. Es gibt folgende Sortiergrößen:

  • Solo + (Stangendurchmesser über 25 mm),
  • Solo (20 bis 26 mm),
  • Classic (15 bis 21 mm),
  • Classic fein (10 bis 16 mm).

Dünnere Spargelstangen sind nur deshalb günstiger, weil das Schälen mehr Arbeit bereitet und mehr Schälabfall anfällt. Dafür gibt es aber pro Kilogramm mehr Spargelspitzen. 
Unter der Bezeichnung "Hofsortierung" wird Spargel mit optischen Mängeln (krumme Stangen, offene Köpfe) zu günstigem Preis angeboten. Diese eignet sich gut für Suppen, Salate, Omeletts usw.

Spargelbruch
ist die günstigste Einkaufsmöglichkeit. Es handelt sich dabei um erstklassige Spargelstangen, denen bei der Ernte leider die Spitze abgebrochen wurde.

Violetter Spargel
: Bei sehr warmen Wetter kann der Spargel aus der Erde herauswachsen. Durch die Sonneneinstrahlung verfärben sich die Spitzen zuerst violett und später grün. Violetter Spargel ist vitaminreicher und geschmacksintensiver. Sehr stark verfärbte Spitzen sollten stehend gekocht werden, da der violette Teil schneller gar ist.

Grünspargel
ist meist etwas dünner als der weiße Spargel. Nur das unterste Drittel muss geschält werden. Die besonders dünnen Stangen eignen sich hervorragend als Rohkost oder kurz gebraten in Butter.

Spargelspitzen
sind das Edelste vom Spargel. Sie brauchen nicht geschält zu werden.

Suppenspargel: Die dünnen Stangen können ungeschält verwendet werden. Spitzen abschneiden, Stangen im Sud kochen, passieren und die Schale mit einem Sieb entfernen. Spitzen in der Suppe erwärmen - fertig!